Meine Arbeit

Wir alle leben in Systemen/Beziehungen die uns beeinflussen und die wir beeinflussen.

Hier setze ich in meiner Arbeit an. Die Systeme mache ich hauptsächlich am Familienbrett sichtbar. So kann der Ratsuchende sich ein Bild von seinem Anliegen machen und Lösungsansätze für sein Auge sichtbar entwickeln. Diese Arbeit ist sehr wirkungsvoll.

In meiner Arbeit gehe ich von der Selbständigkeit des Klienten aus.

Er ist der „Experten in eigener Sache“. Meine Haltung ist geprägt von Akzeptanz, Einfühlungsvermögen, Unvoreingenommenheit und Wertschätzung. Ausgehend von der Annahme, dass jeder Mensch eigene Lösungen entwickeln kann, arbeite ich mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des Ratsuchenden. Meine Beratung orientiert sich am Anliegen und an den Wünschen des Klienten. Im Dialog suchen wir gemeinsam Bedingungen, unter denen der Klient seine Ressourcen aktivieren kann, um möglichst eigenverantwortlich und selbstorganisiert zu seinen individuellen Lösungen und Zielen zu gelangen.

Die systemische Betrachtungsweise von Steve de Shazer

Ich orientiere mich in meiner Arbeit u.a. an die systemische Betrachtungsweise von Steve de Shazer. Dabei werden nicht Probleme und deren Entstehung besprochen, sondern Ausnahmen von Problemen und damit mögliche Lösungen in den Focus gerückt.
Die Kernfragen lauten:

  • Unter welchen Bedingungen tritt das Problem nicht auf?
  • Was ist dann anders?
  • Wie kann der Klient erreichen, dass die förderlichen Bedingungen häufiger
  • werden und das Problem entsprechend seltener auftritt?

Virginia Satirs „Fünf Freiheiten“

Weiterhin lasse ich mich von Virginia Satirs „Fünf Freiheiten“  leiten.
Sie bringen zum Ausdruck, wie wir unsere Ressourcen nutzen und wie wir kreativ wählen können.

  • Die Freiheit zu sehen und zu hören, was ist, statt zu sehen und zu hören, was sein sollte oder einmal sein wird.
  • Die Freiheit zu sagen, was du fühlst und denkst, statt zu sagen, was du darüber sagen solltest.
  • Die Freiheit zu fühlen, was du fühlst, statt zu fühlen, was du fühlen solltest.
    Die Freiheit, um das zu bitten, was du möchtest, statt immer auf die Erlaubnis dazu zu warten.
  • Die Freiheit, um der eigenen Interessen willen Risiken einzugehen, statt sich dafür zu entscheiden, „auf Nummer Sicher zu gehen“ und „das Boot nicht zum Kentern zu bringen“.

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